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Optische Kontrolle, Erdungsvorrichtungen

OPTISCHE KONTROLLE, ERDUNGSVORRICHTUNGEN

 

Korrekte Handhabung und Wartung der Geräte trägt dazu bei, das Schutzvermögen der Produkte zu gewährleisten. Die Vorrichtungen müssen rein und trocken gehalten werden und gegen Schäden, die bei Verwendung, Transport und Lagerung entstehen geschützt werden. Die Vorrichtungen sollen mit Vorsicht gehandhabt und vor Feuchtigkeit gut geschützt aufbewahrt werden. Die Ausrüstung soll vor der jeweiligen Benutzung genau kontrolliert werden.

Die Erdungsvorrichtungen sollen regelmäßig, laut unten stehender Punkte kontrolliert werden, um eine sichere und zuverlässige Benutzung der Werkzeuge zu erhalten.

Eine gründlichere Prüfung, eine sogenannte ”wiederkehrende Kontrolle”, soll von einem qualifizierten Sachverständigen ausgeführt werden und sollte einmal jährlich stattfinden, eventuell mit kürzerem Intervall für Ausrüstung, die großer Abnutzung ausgesetzt ist, siehe "Dienstleistungen" bzw. "Produkten-Instandhaltung von Erdungsausrüstung”.

ZU BEACHTEN: Vorrichtungen die  Kurzschluss ausgesetzt waren, sollen ausrangiert werden, falls nicht eine ordentliche Untersuchung, Berechnung und Kontrolle erwiesen haben, dass die Auswirkung von so geringem Umfang war, dass es keine negativen mechanischen oder thermischen Folgen hatte. Wenn Zweifel bestehen, ob die Vorrichtung fehlerfrei sei, soll diese ausrangiert werden.


1.  Korrosionsschaden
Eventuelle Korrosionsschäden auf den Kontaktflächen der Leitklemme/Erdklemme sollen kontrolliert werden. Sind Schäden entstanden, sollen die Kontaktflächen gereinigt werden. Bei kräftigen Korrosionsschäden soll die Klemme eingezogen und mit einer neuen ersetzt werden.
Das Gewinde der Spindel muss ganzwegs leicht gehen.     
 
 
2.  Kabelanschluss
Prüfen Sie die Verbindung des Kabelschuhs mit der Klemme- die Schraube muss sehr fest angezogen sein und der Kabelschuh absolut fest sitzen.
 
Prüfen Sie den Kabelschuh auf Brüche. Ein beschädigter Kabelschuh ist zu ersetzen.
 
3.  Beschädigte Seilbefestung
Der üblichste Schaden bei Erdungsvorrichtungen entsteht bei der Befestigung des Seiles. Es muss kontrolliert werden, dass keine Drähte beschädigt sind. Bei Drahtriss muss die Befestigung erneuert werden. Sind die Drähte intakt, kann ein Isolierungsschaden vorläufig mit einem selbstverschweissenden Band, Klebeband oder Ähnlichem repariert werden.
 
4.  Beschädigte Vorrichtungseil
Kontrollieren Sie eventuelle Schäden an dem Seil. Bei Drahtriss muss das Seil erneuert werden. Ein Isolierungsschaden kann vorläufig mit einem selbstverschweissenden Band, Klebeband oder Ähnlichem repariert werden.
 
5.  Verschmutzte Stange
Betätigungs- und Erdungsstangen sollen trocken und sauber sein. Schmutzige Stangen werden mit Azeton oder Spiritus gereinigt. Das soll in einem ventilierten Raum geschehen. Danach muss die Stange mit Silikon behandelt werden. Die geeignete Silikonflüssigkeit dafür ist DC 200 100 cSt. Sie wird mit einem Tuch appliziert.
 
6.  Beschädigte Stange
Kontrollieren Sie, dass keine Schlagstellen auf der Stange sind. Bei kräftigen Schlagstellen muss die Stange ausrangiert werden.
 
7.  Beschädigte Verbindungskupplung
Kontrollieren Sie, dass keine Schäden vorhanden sind an der Verbindungskupplung. Beschädigte Kupplungen werden ausgetauscht.
 
8.  Beschädigte Begrenzungsscheibe
Kontrollieren Sie, dass die Begrenzungsscheibe und die Beschriftung nicht beschädigt sind. Ist die Begrenzungsscheibe beschädigt oder fehlt die Beschriftung, muss das richtiggestellt werden.
 
 

Erinnern Sie

  • Arbeiten an einer spannungsführenden Anlage bergen immer ein Risiko!
  • Auch geringe Spannungen sind mitunter lebensgefährlich.
  • Wenden Sie immer zuverlässige Erdungsvorrichtungen, Isolierstangen und Spannungsprüfer an.